Warum „Tags“ männlich sind

Praktisches Denken, gepaart mit kurzer Bündigkeit oder bündiger Kürze, Listen statt Romane — ein Mann, ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch. Ist schon was dran an diesem Sprichwort. Das hängt aber wohl auch damit zusammen, dass die Betriebssystemversion von Männern seit Jahrhunderten nicht mehr upgedated worden ist. Wir, die Männer, haben eben nicht so viel Arbeitsspeicher wie unsere weiblichen Pendants. Also suchen wir andere Wege aus der Aussichtslosigkeit des Unorganisiertseins. Das treibt mitunter interessante Blüten, hat aber auch schon die großartigsten Erfindungen der neueren Menschheitsgeschichte hervorgebracht. Ein solches Beispiel sind „Tags“. Die sind kaum noch wegzudenken aus dem neuen Web 2.0.

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Warum Moleskine?

Mein erstes Moleskine-Erlebnis war ein Misserfolg. Oder sollte ich besser sagen: mein erstes Nicht-Erlebnis? Das begann nämlich damit, dass ich mir das Notizbuch einer anderen Marke kaufte, das aber über dieselben Ausstattungsmerkmale wie ein Moleskine verfügte: Lesebändchen, Tasche im Inneren des Rückdeckels. Außerdem ein Gummiband, dass das Buch zusammenhält. Oder besser gesagt: zusammenhalten sollte. Denn bereits nach wenigen Tagen war die Enttäuschung groß. Da das Gummiband nur an der Papptasche befestigt war, löste es sich bereits nach mehrmaligem Öffnen aus der Halterung.  — Als vollwertiges Ganzes war das Notizbuch der andere Marke unbrauchbar geworden.

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