Moleskine-Universum kompakt

Noch vor ein paar Jahren ein absoluter Geheimtipp, sind Moleskines inzwischen überall zu finden. Jede Buchhandlung, die etwas auf sich hält, hat sie — zumindest in kleiner Auswahl — im Angebot. Meist beschränkt sich das dann auf die üblichen Formate: Hardcover, DIN A 5 und DIN A 6, liniert, kariert und blanko. Aber auch die Moleskine-Hefte und die erst vor Kurzem auf den Markt gekommenen Volant-Hefte in verschiedenen Farben werden immer beliebter. Manchem mag das Moleskine-Universum inzwischen fast ein wenig unüberschaubar geworden sein, doch das ist es keineswegs. Aber es ist umfangreich.

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Des Reporters Freund und Helfer

Inbegriff der Moleskine-Schreibutensilien sind die Notizbücher, gerne auch mal „Kladden“ genannt. Ihnen gemein ist, dass sie aussehen wie ein Buch. Vorne Buchdeckel, hinten Buchdeckel — und die Moleskine-üblichen Add-ons. Allerdings hat der Hersteller eine Berufsgruppe — die er offenbar per se für Moleskine-addicted hält, mit einem besonderen Utensil bedacht: dem Reporterblock. Schöner finde ich ja eigentlich die klassischen Moleskines. Seitwärts aufklappbar vermitteln sie einem das Gefühl: Jeder kann ein Buch schreiben. Das versprüht eine gewisse Erotik des Kreativen; Seite für Seite arbeitet er sich auf die Klimax zu, den Höhepunkt geistigen Schaffens.

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