Love, Peace & Rock'n'Roll

Eine Moleskine-Sonderedition erinnert jetzt an 40 Jahre Woodstock: Mit Peace-Symbol, Herz und weiteren Motiven lässt Moleskine die Flowerpower-Zeit aufleben. Puristen werden vielleicht die Nase rümpfen (das Moleskine hat gefälligst schwarz und unbedruckt zu sein), ich konnte jedoch nicht widerstehen und habe mir gleich zwei Peace-Exemplare (Herzchen müssen nun wirklich nicht sein!) im Bellobene-Shop gesichert.

Moleskine_peace

Moleskine-Universum kompakt

Noch vor ein paar Jahren ein absoluter Geheimtipp, sind Moleskines inzwischen überall zu finden. Jede Buchhandlung, die etwas auf sich hält, hat sie — zumindest in kleiner Auswahl — im Angebot. Meist beschränkt sich das dann auf die üblichen Formate: Hardcover, DIN A 5 und DIN A 6, liniert, kariert und blanko. Aber auch die Moleskine-Hefte und die erst vor Kurzem auf den Markt gekommenen Volant-Hefte in verschiedenen Farben werden immer beliebter. Manchem mag das Moleskine-Universum inzwischen fast ein wenig unüberschaubar geworden sein, doch das ist es keineswegs. Aber es ist umfangreich.

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Des Reporters Freund und Helfer

Inbegriff der Moleskine-Schreibutensilien sind die Notizbücher, gerne auch mal „Kladden“ genannt. Ihnen gemein ist, dass sie aussehen wie ein Buch. Vorne Buchdeckel, hinten Buchdeckel — und die Moleskine-üblichen Add-ons. Allerdings hat der Hersteller eine Berufsgruppe — die er offenbar per se für Moleskine-addicted hält, mit einem besonderen Utensil bedacht: dem Reporterblock. Schöner finde ich ja eigentlich die klassischen Moleskines. Seitwärts aufklappbar vermitteln sie einem das Gefühl: Jeder kann ein Buch schreiben. Das versprüht eine gewisse Erotik des Kreativen; Seite für Seite arbeitet er sich auf die Klimax zu, den Höhepunkt geistigen Schaffens.

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Warum Moleskine?

Mein erstes Moleskine-Erlebnis war ein Misserfolg. Oder sollte ich besser sagen: mein erstes Nicht-Erlebnis? Das begann nämlich damit, dass ich mir das Notizbuch einer anderen Marke kaufte, das aber über dieselben Ausstattungsmerkmale wie ein Moleskine verfügte: Lesebändchen, Tasche im Inneren des Rückdeckels. Außerdem ein Gummiband, dass das Buch zusammenhält. Oder besser gesagt: zusammenhalten sollte. Denn bereits nach wenigen Tagen war die Enttäuschung groß. Da das Gummiband nur an der Papptasche befestigt war, löste es sich bereits nach mehrmaligem Öffnen aus der Halterung.  — Als vollwertiges Ganzes war das Notizbuch der andere Marke unbrauchbar geworden.

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