Körperzeiten

[caption id="attachment_227" align="alignright" width="300" caption="Am Nagel der Zeit."]
[/caption] Vermutlich jeder kennt das: Man sitzt in einer langweiligen Besprechung, die Zeit scheint sich zu ziehen wie Kaugummi und geistig ist man schon beim Feierabend. Wer da eine Uhr dabei hat, wird nicht umhin kommen, städig darauf zu starren. Das jedoch wirkt nicht nur furchtbar unruhig und unaufmerksam, sondern ist auch unhöflich, denn es vermittelt den Gesprächspartnern das Gefühl, dass sie ihre Zuhörer langweilen. Wie also wäre es stattdessen, wenn man die Uhrzeit einfach am Körper tragen und unauffällig nach der Uhrzeit schauen könnte.

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Die neue iPhone-Software

[caption id="attachment_216" align="alignright" width="300" caption="Die iPhone 2.0-Software ist bereits erhältlich."]
[/caption] Wie sich das neue iPhone mit richtig sitzender Kopfhörerbuchse, Plastik-Rückdeckel und UMTS und GPS an Bord anfühlt, können wir nicht sagen. Mit Spannung jedoch erwarteten wir das Software-Update für das „alte“, aber robuste Apple-Telefon: iPhone 2.0. Die Ankündigungen ließen nichts gravierend Neues erwarten, doch gerade der AppStore, in dem man nun weitere Programme für Apples Handheld kaufen kann, bringt einige nützliche Helferlein aufs Phone.

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Scheußliche Nachbarn

Es kann so schön sein zu hassen. Zumindest, seit es Internet gibt. Früher war „hassen“ ein mühsames Geschäft. Man steckte den Nachbarn Exkremente in den Briefkasten, schnippelte mühsam aus alten Zeitschriften Drohbriefe zusammen und übte vor dem Spiegel „Den bösen Blick“. Das World Wide Web hat das alles viel einfach gemacht, denn damit lässt sich das umsetzen, was schon unsere Vorfahren im tiefen Mittelalter als Erleichterung empfanden: das Subjekt des Hasses an den Pranger zu stellen.

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Schau mir in die Linse, Kleiner

Was tun, wenn man eine Band hat, einen Song — aber kein Equipment, um ein eigenes Video zu drehen? In Zeiten omnipräsenter digitaler Technik kein Problem, man muss nur kreativ genug sein. So wie die britische Band „The Get Out Clause“. Die bediente sich einfach dessen, was es bereits im Überfluss auf der „Insel“ gibt: Überwachungskameras. Die vier Jungs posierten einfach vor den allgegenwärtigen Augen Big Brothers und verlangten anschließend die Herausgabe der Bänder. Daraus machten sie dann ihr Video.

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Wird Word verboten?

Der Bundesrat hat das Jugendschutzgesetz verschärft. Killerspielen geht es jetzt an den Kragen. Oder besser gesagt: an die Verpackung. Was schon bei den Rauchern nicht funktioniert, soll nun auch bei jugendlichen Killerspielern die Früchte des Zorns ausrotten: größere Warnhinweise. Wie das genau aussehen soll, geht aus der Gesetzesvorlage leider nicht hervor. Also dürfen wir uns auf Hinweise freuen à la: „Computerspiele in der Schwangerschaft machen aus Ihrem Kind einen Serienkiller“. Oder: „Amokläufe aufgrund von Killerspielen können Ihr Herz und andere Organe nachhaltig beeinträchtigen“.

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Warum „Tags“ männlich sind

Praktisches Denken, gepaart mit kurzer Bündigkeit oder bündiger Kürze, Listen statt Romane — ein Mann, ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch. Ist schon was dran an diesem Sprichwort. Das hängt aber wohl auch damit zusammen, dass die Betriebssystemversion von Männern seit Jahrhunderten nicht mehr upgedated worden ist. Wir, die Männer, haben eben nicht so viel Arbeitsspeicher wie unsere weiblichen Pendants. Also suchen wir andere Wege aus der Aussichtslosigkeit des Unorganisiertseins. Das treibt mitunter interessante Blüten, hat aber auch schon die großartigsten Erfindungen der neueren Menschheitsgeschichte hervorgebracht. Ein solches Beispiel sind „Tags“. Die sind kaum noch wegzudenken aus dem neuen Web 2.0.

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Das neue iPhone kommt!

Man stelle sich ein Telefon vor, das „alles“ kann. Es kann Musik abspielen, Filme, hat einen Kalender, ein Adressbuch, einen eingebauten Browser und E-Mail. Es hat Wetter, Aktien und zeigt auf Wunsch die Bilder der Lieben an. Nun, dieses Telefon gibt es, und es heißt iPhone. Nun gibt es das iPhone 3G. Oder auch das iPhone 2.0, wie es manche nennen. Und das kann: auch nicht wesentlich mehr.

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