goodbye toto

„endless“ ist wohl niemand, auch nicht eine band wie toto. mehr als 30 lange jahre lasen die herren den fans die wuensche von den lippen, fuellten die konzerthallen und komponierten grandiose songs. ende mai gab steve lukather (git., voc.) seinen ausstieg und somit auch das ende der band bekannt. eine einerseits verstændliche entscheidung nach 31 jahren, andererseits aber auch eine schmerzhafte für band und fans. einer der gruende für luke war, dass er das letzte gruendungsmitglied der band war und die truppe einfach nicht mehr toto ist. der jetzige sænger bobby kimball war zwar auch 1977 bei der gruendung dabei, allerdings sang er ab 1984 nach seinem ausstieg wegen drogenproblemen auf anderen bühnen.

seit 1998 stand bobby wieder mit steve, simon und co auf der buehne und begeisterte die immer grøßer werdende fangemeinde. erst 2006 wurde „falling in between“ released und eine welttournnee angeschlossen. 2008 folgte ein live-album inklusive dvd-aufzeichnung aus paris. das ende deutete sich zwar an, denn von der urkonstellation ist nichts mehr uebrig, dennoch bleibt es eine ueberraschung fuer die meisten fans. die letzten 2 jahre standen sie wieder weltweit ohne unterlass auf den buehnen und beendeten die letzte tournee erst in diesem fruehjahr mit einer grandios ausverkauften asientour. alles keine wirklichen anzeichen fuer ein goodbye.

allerdings ist das ende lediglich ein ende für die band. nicht für die einzelnen musiker. steve lukather tourt gerade mit seinem album „ever changing times“ durch die lande und gastiert mehrfach in deutschland. seine prioritæt liegt ganz auf seiner solo-weiterentwicklung. simon phillips war gerade auf drum clinic tour und bobby kimball arbeitet an einem solo-projekt. ganz werden die rockgrøßen nicht von der buehne zu bekommen sein und weg zu denken sind sie eh nicht.

toto begannen ihre karriere 1977 in los angeles. 1978 wurde das gleichnamige album released mit den hits, die die damalige musikwelt beeinflussten und auch heute noch lange nicht auf dem plattenfriedhof liegen. „hold the line“ eroberte die 79 charts und animiert immer noch die menschen zum mitsingen. ein song, den fast jeder kennt, ob großer totofan oder nicht.

eine bilderbuch-erfolgsgeschichte schloss sich an, leider nicht vor den ein oder anderen skandalen und eskapaden gefeit. but that’s rock’n’roll. das grøßte erfolgsalbum „IV“ folgte 1982. innerhalb von 4 jahren hatte die band das erreicht, wofuer andere ein leben lang kæmpften. das debutalbum erlangte platinstatus und „IV“ schenkte ihnen den bedeutendsten musikpreis gleich 7 mal (bestes album/beste single /beste stimme/bestes arrangement/beste aufnahme/bester produzent). ein meilenstein, schwer zu toppen aus sicht der band und der musikgeschichte. album reihte sich an album, tour an tour und preis an preis. ein ende der erfolgsgeschichte schien nicht in sicht. viel erfolg für junge musiker, popularitæt und erwartungsdruck. es gibt wahrlich einfachere dinge, mit welchen kreativlinge klar kommen muessen. alles hat seinen preis, in diesem falle kennzeichnend durch bobby kimballs abgang 1984.

zurueck in die zukunft. die letzte tournee war ein erfolg, der sound auf der „falling in between“ war anders und dennoch toto. eine band, die sich immer wieder neu erfunden hat und doch immer unverkennbar sie selbst blieb. nicht unschuldig an der trennung ist, wie erwæhnt, die konstellation der band zum schluss. seit 2006/2007 war steve lukather das letzte gruendungsmitglied. keiner der porcaro brueder weilte mehr im tourbus. steve porcaro verließ bereits 1988 die band. jeff porcaro verstarb 1992. ein schmerzlicher verlust, der læhmend und unwirklich war. simon phillips, der vorher bei bands wie the who an den drums saß, ging von da an mit auf welttournee. ende 2006 wurde dann mike porcaro wegen einer handverletzung zur pause verdonnert. auf tour ersetze ihn der grandiose leland sklar. david paich, der mann an den keys, komponierte nur noch im heimischen terrain, auf tour ging er seit 2004 nicht mehr, arbeite aber an „falling in between“ mit. fuer ihn ließ greg phillinganes die wunderbaren melodien erklingen und lieh dem toto-klassiker „africa“ seine stimme.

auch wenn toto nun ein wunderbarer teil der musikgeschichte geworden ist, so bleiben ihre kompositionen und songs den menschen noch lange gedæchtnis. in vergessenheit wird eine band wie diese wohl nicht so schnell geraten. ihre musik schafft das, was manchmal menschlich nicht møglich ist. sie macht sie „endless“.

WE WON’T HOLD U BACK!

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